Montag, 13. Januar 2014

Stalkerprobleme

Wenn die Polizei bei einer Anzeige wegen schweren Identitätsklau bei über 50 Fällen auf mehreren Plattformen sagt "Sie sind doch selber schuld wenn Sie ihre Bilder im Internet posten, das geschieht ihnen Recht" und "ignorieren sie den doch einfach, der hört schon auf."

Wir sind am verzweifeln und werden die Dinge jetzt selbst in die Hand nehmen.

Kommentare:

  1. Ich verstehe nicht.
    Um was geht's jetzt konkret?
    Dürft ihr hier öffentlich noch konkreter werden?

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    1. Hmmm. Wir haben seit über einen Jahr einen Stalker und entdecken immer wieder neue Seiten von uns (by him) im Netz. Wir haben ihn jetzt ein halbes Jahr ignoriert und sind dann durch Zufall auf einen Instagramaccount von "Diana" (by him) gestoßen mit zig followern und auf einen Twitteraccount, welche er beide täglich updatet und sich als Diana ausgibt. Bisher haben wir locker über 50 Fälle (Tumblrs, Blogs, Twitter, Instagram, Facebook) in denen er uns imitiert und sich unter unseren Fotos Freunde sucht.

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  2. Oh mann... "Freund und Helfer". Soviel dazu.

    Aber finde ich gut, dass ihr das macht! Falls man euch IRGENDWIE helfen kann (ich hab keine Vorstellung wie, vielleicht als verdeckter Ermittler ;) ), dann lasst es mich wissen (oder andere. Ich bin sicher, es gibt genügend die sich anbieten würden zu helfen!).

    Leider wird es in der heutigen Zeit schwer sein, alle Fälle aufzuklären, aber ich drücke euch die Daumen und hoffe so sehr, dass ihr das hinbekommt. Ich habt sowas nicht verdient!

    Also: Auf in den Kampf, Mädels!
    Ich glaub an euch!

    Beste Grüße
    Marius

    P.S.: Ihr habt nicht zufällig die IP Adresse des Typen/der Typen?

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  3. Hasssssssssss
    Ich wollte mal jemanden wegen Betruges anzeigen und dann sagt die Polizei auch zu mir "Selbst schuld. Man redet auch nicht mit fremden Menschen. Sowas passiert da halt. Kann man nichts machen."
    Kurios ist aber, dass mein Freund (in einer anderen Stadt) diese Anzeige machen konnte.

    Probiert es nochmal woanders, vielleicht klappt das ja.
    In München muss es ja mehrere Polizeistationen geben. In meiner Kleinstadt gabs bloß eine.

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    1. Das klingt nach dem typischen "keine Lust", das viele Polizeibeamte an den Tag zu legen scheinen, auch wenn es sicher noch genug gibt, die ihren Job ernst nehmen. Ich hab da auch schon einige Geschichten gehört oder erlebt. Von "Keine Zeit, fragen s'e mal das Ordnungsamt" bishin zum Bloßen wegschicken von Verantwortlichen aus dem eigenen Zuständigkeitsgebiet (nicht mehr zuständig -> interessiert mich nicht mehr !?).

      Ich möchte es noch einmal unterstreichen, dass ihr an anderer Stelle nachfragen solltet. Was das betrifft gibt es doch auch sicher andere Leute, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Vielleicht mal in Hilfeforen und Co. schauen? Spontan fällt mir leider keine Stelle ein, aber vielleicht findet ihr ja was hilfreiches.

      Viel Glück!
      Tetra

      (Kurz mal OT: Könntet ihr in den Kommentaren einrichten, dass man nur Name/E-Mail und Webseite einzutragen braucht? Ich nutze keines der auswählbaren Konten aktiv :D)

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  4. Oje. Wenn die Täter im Ausland sitzen sollten, wird das auch für die Polizei keine leichte Aufgabe. Hab dazu ein Bericht gesehen in dem die nigerianische Mafia ganz oft am Werk ist und in so einem Fall kann man nur eine Anzeige gegen Unbekannt stellen.

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  5. Ah je, das ist sicher endlos frustrierend :/ Ich drücke die Daumen, dass man da trotzdem was machen kann! Einige Shops machen deswegen schon keine Homepages mehr und zeigen auch gar nichts mehr online, ich hoffe, dass ihr nicht auch zu diesem Schritt gezwungen werdet.

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  6. Ich finde es furchtbar, wenn dem Opfer die Schuld gegeben wird. Was ist nur los mit manchen Leuten?

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  7. Hm leider haben viele bei der Polizei keine Erfahrung mit Internetkriminalität und nehmen das demenstsprechend nicht ernst, wenn kein konkreter Schaden oder Drohungen im Spiel sind.

    Falls sowas nochmal vorkommt, kann es eventuell helfen, zur nächstgrößeren Polizeidienststelle zu gehen, bzw. dort vorher telefonisch anzufragen, ob sie eine Abteilung/zuständige Mitarbeiter für Internetkriminalität haben, die größeren haben das nämlich durchaus und kennen sich dann mit etwas Glück auch damit aus.

    Das nächste Problem ist dann leider, dass es auch anhand von IP-Adressen meist nicht möglich ist, den Täter zu ermitteln :/ Da helfen dann doch eher eigene Maßnahmen, wie das Melden bei den Seitenbetreibern und eigene Kommunikation über die entsprechenden Social Media Seiten, um diese Fakes zu bekämpfen.

    Ich hoffe, ihr habt das mittlerweile in den Griff bekommen.

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