Donnerstag, 5. Juni 2014

...und gerespawnt!!

Hallo ihr Lieben!

Ich bin wieder da!! Am Montag abend durfte ich das Krankenhaus endlich verlassen und heim zu meinen Mädchen
 
Nach der krassen Schockernachricht, dass ich im Koma liege möchte ich euch natürlich auch auf dem Laufenden halten und euch erzählen, was passiert ist und wie es mir nun geht.
Es geht mir den Umständen entsprechend echt relativ gut! Ich habe eine gigantische Bauchwunde, wo mir die Milz entfernt worden ist und eine Drainage liegt noch in meinem Bauch. Wer sich das Ganze anschauen möchte, klickt hier! Achtung, etwas grafisch! Besonders die Drainage macht mir leider etwas zu schaffen, aber mit etwas Glück kommt sie im laufe der nächsten Woche raus. Lange laufen ist für mich noch ziemlich anstrengend und zum Beispiel in die Hocke gehen oder mich bücken, das klappt alles noch nicht, aber daran arbeite ich fleißig. Ich muss mich aufgrund der großen Wunde noch sehr schonen und muss meine Muskeln wieder aufbauen (ihr glaubt gar nicht, wie schnell die abbauen!), doch die Ärzte sagen, dass sie es als Wunder ansehen, wie schnell ich auf den Beinen war! Sie hatten Glasmond (übrigens meine feste Freundin) mittgeteilt, dass sie schon mit meinem Tod rechnen müsse und falls ich es überlebe, mindestens zwei Monate im Krankenhaus (davon einen Monat auf der Intensivstation) bleiben müsste.

Was genau ist denn nun passiert?


An dem Freitag an dem ich in die Klinik kam, ging es mir nicht so gut. Ich hatte Schüttelfrost abwechselnd mit Hitzewallungen und als dann auch noch Husten dazu kam, hat mich Glasmond zum Arzt geschickt. Der hat mich dann vorsichtshalber ins Krankenhaus überwiesen, wo ich dann nach einiger Überlegung (zum Glück!) hingegangen bin. Wie genau der restliche Abend verlaufen ist, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass es im Krankenhaus ganz schnell ging. Notaufnahme, Röntgen und dann ging es sofort auf die Intensivstation. Ab da fehlt mir jegliche Erinnerung. Alles weg. Dann erinnere ich mich erst wieder daran, wie ich aufwachte und gar nicht glauben konnte, als man mir sagte, ich hätte eine Woche im Koma gelegen... Ein ganz schön bizarres Gefühl, dass sag ich euch!


An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bedanken. Bei jedem, der an mich gedacht hat, mein Foto bei sich getragen hat, an der Video-Aktion teilgenommen hat, mir ein Geschenk übermittelt hat oder generell an #prayformisscherry teilgenommen hat und und und. Ich kanns immer noch nicht fassen! Ich war ja nun schon sehr oft in meinem Leben im Krankenhaus, aber jetzt habe ich mich das erste Mal gefühlt als würde ich vermisst werden. Ich will nicht weinerlich klingen, aber damals hat mich kaum jemand besucht... deswegen ist das alles für mich so überwältigend und bestimmt auch der Grund, weswegen es so schnell mit mir bergauf ging. Ob ich euch nun kenne oder nicht - ich danke euch von ganzem Herzen. Wann immer ich das Gute Besserungs-Video sehe, muss ich weinen, weil es mich so sehr berührt. Ihr seid toll! Ich hoffe, dass ich bald wieder im Laden stehen und euch persönlich danken kann!


Einer Person möchte ich jedoch noch explizit danken: Glasmond.
Danke für deine harte Arbeit in dieser schweren Zeit. Danke für deine Stärke, auf beiden Beinen zu stehen. Danke, dass du immer bei mir bist, mir vorliest, mich umsorgst und tust, was du kannst, damit es mir besser geht. Wenn ich ein down habe weil mir im Krankenhaus die Decke auf den Kopf gefallen ist, habe ich dich angerufen und alles war gleich nur halb so schlimm. Es gibt soviel, warum ich dir danken sollte und ich weiß gar nicht, ob ich das alles aufzählen kann. Ich kann dir gar nicht sagen, was deine Unterstützung mir bedeutet. Du bedeutest mir so unendlich viel, das kann ich unmöglich in Worte packen. Danke, dass du meine Freundin, Partnerin und an meiner Seite bist. Du gibst nicht nur mir, sondern generell den Menschen um dich herum so unendlich viel und ich hoffe ich kann dir etwas von der Unterstützung und Liebe zurück geben. Ich hab dich sehr lieb! 



Kommentare:

  1. Ich hab' jede einzelne Zeile hochinteressiert durchgelesen - und auch, wenn du so viel gute Nachrichten in mehrere Absätze packst (und jeder einzelne im Übrigen gute Stimmung angesichts der Situation aufbaut), möchte ich nur ganz wenig sagen:

    Schön, dass es dir gut geht! :)
    Respekt wie viel du schon durchgemacht hast und dass du angesichts dieser lebensbedrohlichen Umstände noch deine positive Aura aufrecht erhältst und mit ihr Liebe in alle Himmelsrichtungen ausstrahlst, die wie ein Bumerang in Zeitlupe und mit Kuschelpolsterung wieder zu dir zurück kommt und erst fünf Pirouetten um dich herum fliegt, um dir Streicheleinheiten zu geben, ehe sie wieder in deine Hände gelangt. Auf dass Glasmond dir noch weiter vorliest und die Fans ebenso zu dir halten!

    Die nächsten Hürden? Für MissSupercherry kein Problem! :)


    gesprochen hat:

    Master Pats

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  2. Ihr Mädels seid so toll!!! Ich wünsche euch alle weiterhin nur das Beste!!

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  3. Es freut mich so sehr, dass es dir wieder besser geht!!
    Schrecklich, was du durchgemacht hast, aber jetzt kann es nur noch bergauf gehen! :D
    Ihr alle im Item Shop seid so tolle Menschen und habt nur das Beste verdient <3
    Außerdem nochmal großen Respekt vor Glasmond! Ist es nicht schön zu wissen, dass
    es jemanden gibt, der einen uneingeschränkt liebt und immer für einen da ist? :)

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  4. Ich find es so super, wie schnell du wieder auf die Beine gekommen bist!
    Glasmond hatte uns immer auf dem Laufenden gehalten und sie schrieb auch, dass es Ernst um dich steht.
    Aber ich wusste gar nicht, dass dein Leben so stark auf Messers Schneide stand!

    Du bist eine Kämpferin. Mach weiter so!!

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  5. Alles, alles Gute weiterhin! Ich hoffe, du bist bald wieder ganz fit!

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  6. Wow. ich bin grad zufällig durch "linkjumping" hierher geraten und hab mich mal in den Krankheitsverlauf eingelesen. Da musste ich echt schlucken, weil gerade meine Oma unter ähnlichen Umständen verstorben ist.

    Sie bekam vor 10 - 15 Jahren die Diagnose Leberzirrhose und eine Lebenserwartung von vielleicht noch 3 Jahren (aber weil sie eine starke Frau war hat sie der Krankheit noch viele Jahre kräftig in den Arsch getreten, die Angst vor dem organversagen blieb jedoch all die Jahre). Vor 4 Jahren musste ihr dann die Milz entfernt werden (5fache Größe) und die Ärzte gaben wieder wenig Hoffnung (und wieder war meine Oma stärker). Jetzt bekam sie vor 3 Wochen starke Schmerzen, werte sich 2 Wochen vehement gegen das Krankenhaus, als die da war kam die Diagnose Nabelbruch und sie wurde schnell operiert. Doch irgendwie gingen die Schmerzen nicht weg, also wurde ein "großer Bauchschnitt" gemacht.

    Ab da ging dann alles sehr schnell; der 12-Finger-Darm funktionierte nicht mehr richtig, ein Tumor wucherte, Galle und Blase funktionierten nicht mehr richtig und eine Lungenentzündung bahnte sich an. Künstliches Koma und Notops. Leider war es für sie zu diesem Zeitpunkt schon zu spät.

    Deswegen ist es für mich gerade umso rührender (auch wenn ich niemanden von euch kenne) zu sehen, dass jemand einen so ähnlichen Krankheitsverlauf so relativ unbeschadet überlebt hat...

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